Jugendliche, Homeschooling

Wie nehmen Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse Schulschlie?ungen und Homeschooling wahr? Viele sorgen sich um Noten und berufliche Zukunft, so eine aktuelle Studie.

Silke Anger

An der Studie beteiligt ist Silke Anger: Die Bildungs?konomin und ihr Team haben mehr als 1.000 Jugendliche in acht Bundesl?ndern befragt.

- Mirjam Schmitt

Regelm??iger Kontakt zur Schule ist elementar für Homeschooling

Studie analysiert die Lernaktivit?t in 11. und 12. Klassen w?hrend der Schulschlie?ungen und gibt Empfehlungen.

Die Abiturprüfungen stehen in den meisten Bundesl?ndern noch vor der Tür: In der Debatte um die schrittweise Wieder?ffnung der Schulen in Deutschland rücken deshalb die Abschlussklassen zunehmend in den Fokus. Wie nehmen Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse die tempor?ren Schulschlie?ungen wahr? Wie gehen sie mit der Situation um und welche Unterstützungsangebote erhalten sie von den Schulen? Eine Online-Befragung von mehr als 1.000 Schülerinnen und Schülern aus acht Bundesl?ndern gibt darüber Aufschluss. Prof. Dr. Silke Anger, Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Bildungs?konomik, an der Universit?t Bamberg ist als Leiterin des Forschungsbereichs ?Bildung, Qualifizierung und Erwerbsverl?ufe“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ma?geblich an der Studie beteiligt.

Herausforderung Homeschooling: Kontakt zur Schule ist elementar

?Die Befragung zeigt, dass Homeschooling durchaus eine Herausforderung auch für ?ltere Schülerinnen und Schüler ist“, so Silke Anger. Denn die meisten Jugendlichen wenden durchschnittlich nur wenig Zeit für schulische Aktivit?ten auf, n?mlich unter vier Stunden pro Tag. Schülerinnen und Schüler, die nach eigener Aussage nur selten mit Lehrmaterialien versorgt werden, investieren dabei am wenigsten Zeit. Dazu kommt, dass viele Jugendliche besorgt sind, dass Schulschlie?ungen ihre schulischen Leistungen beeintr?chtigen und ihre berufliche Zukunft negativ beeinflussen k?nnten. Insbesondere ein intensiver regelm??iger Kontakt zur Schule, aber auch passende digitale Lehrformate sowie zugeschnittene Zeitpl?ne seien wichtig, um die Lernaktivit?ten der Schülerinnen und Schüler zu erh?hen, so das Fazit der Studie.

Zum kompletten Bericht zur Studie finden Sie über die Lehrstuhlseiten.

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